Denkwochen | Philosophische Reisen, Urlaub und Inspiration, Urlaub mal anders, Schlossurlaub in Frankreich, Urlaub zwischen Bergen und Meer
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Wann haben Sie sich das letzte Mal Gedanken gemacht über die Zeit oder Achilles, der die Schildkröte nicht einholen kann, über den Einfluss des Gehirns auf unser Bewusstsein und Handeln? Oder darüber, warum Johann Sebastian Bachs „Weihnachtsoratorium“ mehr ist als klingender Dekor? Wann haben Sie das letzte Mal die Schönheit der literarischen Sprache genießen dürfen? Vielleicht diskutieren Sie gerade mit Kollegen, Freunden und Bekannten den Verlust elementarer Werte, ob Bilanzen wichtiger wurden als werteschaffendes Verhalten und was es in Zukunft zu tun gibt, um Gesellschaft und Wirtschaft in andere Bahnen zu lenken? Vielleicht sind Sie sogar überzeugt, dass der Ruck, der durch die Welt gehen soll, etwas mit jedem von uns zu tun hat. Die Beschäftigung mit solchen und ähnlichen Fragen führt uns schnell an die Quellen unserer abendländischen Kultur, zu unserem humanistischen Erbe, das die Basis ist, um sich in den Unüberschaubarkeiten und den rasanten Entwicklungen unseres Lebensumfeldes zurechtzufinden. Das Nachdenken darüber, das Abwägen, Philosophieren, Sichaustauschen und Im- Gespräch-Bleiben sind wichtige Voraussetzungen für unsere persönliche Entwicklung und jede gesellschaftliche Veränderung. Und nur wer sich mit der Vergangenheit beschäftigt, hat eine Chance, das Jetzt zu begreifen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Dieser wichtige Denkprozess bleibt leider oft auf der Strecke, weil wir gefangen sind in den Irrungen und Wirrungen unseres Berufes, den Zeitfallen, Routinen und Konventionen des Alltags. Vielleicht möchten Sie sich ja auch von einer Haltung befreien, wie sie Ödön von Horvath treffend formuliert hat: „Eigentlich bin ich ganz anders, ich komm’ nur nicht dazu.“ Deshalb habe ich eine lange gehegte und gewachsene Idee in die Tat umgesetzt und ad fontes gegründet, den ersten Veranstalter von Denkwochen. Denkwochen sind eine einzigartige Kombination aus geistiger Inspiration und entspannendem Urlaub mit dem Ziel, in einem angenehmen Ambiente humanistisches Gedankengut mit neuem Leben zu füllen und so die Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft fruchtbar zu machen. Wir bringen an einem außergewöhnlichen Ort in Südwestfrankreich neugierige, wache und interessierte Menschen zusammen, die sich gegenseitig in kleinem Kreise inspirieren. Inspiration, aus der neue Erkenntnisse, Ideen und Gedanken entstehen, Inspiration, die privat und im Beruf hilft, die täglichen Aufgaben zu bewältigen und gelöster zu leben. Eine Denkwoche von ad fontes bedeutet eine Woche Muße, bedeutet denkend zu genießen und genießend zu denken und bereichert nach Hause zurückzukehren. In den Denkwochen erleben Sie, dass Denken nicht Glückssache, also Zufall sein muss, sondern das Glück selbst bedeuten kann. Auf unserer Website erwarten Sie ein inspirierender Vorgeschmack, ein Schloss, das den Namen eines Sterns trägt, und anregende Menschen, denen Sie schon bald begegnen könnten. Wir freuen uns auf Sie! Das Besondere an den Denkwochen von ad fontes ist die Kombination von Urlaub mit geistiger Inspiration in einer kleinen Runde besonderer Menschen an einem besonderen, weil geschichts- und geschichtenträchtigen Ort: Château d’Orion, einem intellektuellen Mikrokosmos, gebettet in die grüne, sanfthügelige Landschaft zwischen Pyrenäen und Atlantik. Die Denkwochen sind Zeitgenuss statt Zeitvertreib, sind Muße ganz im Sinne des antiken otium, jene vom Alltagsgeschäft, dem neg-otium, unbehelligte freie Zeit für die Kontemplation und das philosophische Gespräch. In Ruhe denken, nach- und über-, quer- und vorausdenken, Denkwege suchen und finden. Das Glück des Erkennens erleben in einem Ambiente, das Geist, Seele und Körper gut tut. „Denken ist handeln“, Damit lockt die Boston Consulting kreative Köpfe und sieht: Nur wer nachdenkt, kann nachhaltige Konzepte und Strategien entwickeln. „ Denken ist sexy!“ Das verkündet die Zeitschrift Madame und verspricht: „Denken ist die hocherotische Essenz unserer Persönlichkeit. Und unser Geist braucht regelmäßig qualitative Nahrung.“ „Denken ist gesund“, Sagt der Philosoph Simon Blackburn von der University of North Carolina und fordert: „Es ist Zeit, dass wir unsere geistige Gesundheit pflegen!“ Nebenwirkungen unserer Denkwochen: Sie überschreiten Systemgrenzen und erweitern Ihre Kompetenzfelder. Kenntnisse und Entdeckungen in der Philosophie, in den Künsten und Naturwissenschaften, in politischer und Kulturgeschichte sind wertvolle Quereinstiege, um gedankliche Sackgassen zu öffnen – vor allem aber bilden sie „den schöneren, ich möchte sagen, den menschlicheren Teil unseres Wesens“, wie es Heinrich von Kleist ausgedrückt hat. Da wir uns im Alltag, im beruflichen und kulturellen Leben oft mit Exzerpten und Zitaten begnügen müssen, bleiben wir am geistigen Fastfood kleben. Die Denkwochen von ad fontes bieten dazu ein Kontrastprogramm, einen Weg, zu den Quellen zu gelangen und an das Wesentliche zu rühren. Unsere Themen beschäftigen sich mit alter und moderner Philosophie, wir spüren unseren geistigen Wurzeln in der griechisch-römischen Antike und dem jüdisch-christlichen Denken nach, wir suchen die Auseinandersetzung mit Werken aus Literatur, Musik, den Bildenden Künsten, Architektur und Design und wir laden Persönlichkeiten ein, die uns Brücken zwischen den Geistes- und Naturwissenschaften aufzeigen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Themen zur französischen Kultur und den deutsch-französischen Beziehungen – eine Hommage an unser Gastland. Ziel der Denkwochen ist es, zu inspirieren und zu entspannen, Impulse zu geben für Beruf und Privatleben, anregende und aufgeschlossene Menschen zusammenzubringen, Bildung und Begegnung zu fördern und gemeinsame Zeit zum Denken und Genießen zu bieten. In einem Kreis von zehn bis vierzehn Mitdenkerinnen und Mitdenkern erleben Sie eine intensive inspirierende Zeit des Austauschs, und zugleich eine Zeit der Erholung und des Genusses. Denn dazu laden ein charmantes Haus und die vielseitige Küche mit Köstlichkeiten und Weinen der Region ein. 2006 werden wir etwas neues nach Orion holen; wir gestalten „Meisterklassen“. Mit großartigen Musikern oder bildenden Künstlern können Sie eine Woche lang Kunst genießen und Ihre Talente vertiefen. Unsere Gäste sind Persönlichkeiten mit hohem Anspruch, Schaffensfreude und Neugier. Sie kommen aus dem gehobenen Management, sind in Führungspositionen tätig, vertreten die Interessen ihrer Unternehmen nach außen, leiten eigene Unternehmen, sind freiberuflich oder in der Politik tätig, kurz: sie stehen in verantwortungsvollen Positionen in dieser Gesellschaft. Zu unseren Gästen gehören auch Studentinnen und Studenten, die wir zu den Denkwochen einladen, denn die An- und Einsichten der jungen Generation, ihre Hoffnungen und Erwartungen sind uns wichtig. So treffen in den Denkwochen zehn bis vierzehn Menschen aus verschiedenen Berufsfeldern und aus unterschiedlichen Generationen zusammen, um ihre mannigfachen Erfahrungen, Kenntnisse und Meinungen auszutauschen, angeleitet von hervorragenden Vordenkern. Denkwochen sind ideal für Paare und Alleinreisende, die › lieber interagieren als konsumieren › Herz und Verstand lieben › gerne verwöhnt werden auf sehr persönliche Art und Weise › die Lieblingsbeschäftigung des Gelehrten Alphons Silbermann kennen lernen wollen: denken › sich unter einem guten Stern wohl fühlen › neugierig sind auf ein Haus, das den Namen eines Sternes trägt und voller Geschichte und Geschichten ist › gerne Gedankenreisen machen › Lust auf Gedanken-Abenteuer haben › in anspruchsvollen Inhalten eine Lebensqualität sehen › mit Erich Fried nicht wollen, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, weil sie sonst nicht bleibt › nach Sinn suchen › Mühlen-müde sind › wissen, dass Werte auch Wert schaffen Was unsere Gäste über ihre Denkwochen sagen „Noch nie haben wir so etwas erlebt: eine engagierte Gastgeberin mit Visionen und dem Geschick, die richtigen Leute an den richtigen Ort zu bringen, damit sich diese mit Fragen beschäftigen, die der Alltag in den meisten Fällen zu verhindern weiß.“ Dr. Helmut Storz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie „Es fällt schwer die richtigen Worte zu finden für das, was wir hier erlebt haben, ohne in Schwärmerei abzugleiten. Deshalb einfach nur: Danke!“ Hans-Josef Jeanrond „Es war wunderbar, ich danke; ein Ereignis und ein Erlebnis bei diesem herrlichen Wetter. Wir wurden gehegt und gepflegt, fühlten uns wie in Mutters Schoss“ Jean-Christophe Ammann „Es waren Sternstunden in dieser Raum-Zeit-Patrouille Orion. Man möchte wiederkommen.“ Michael Langer„ „…verbunden mit einer beeindruckenden Landschaft und einem einmaligen Ambiente, das mich jeden Tag neue Details entdecken ließ. Château d’Orion ist ein Ort der Begegnung, der meinen Blick erweitert hat.“ Brigitte Luley „Die Teilnahme an der ad-fontes-Denkwoche in Frankreich betrachte ich als meine erfolgreichste und nachhaltigste Investition im Jahr 2003. Endlich ist es jemandem gelungen, das Über-den-Tellerrand-Hinausblicken zu institutionalisieren.“ Albert Schweitzer, Unternehmer „Hier war es so schön, ich war wie in eine andere Zeit versetzt; langsame Bewegung, Schönheit des Blickes und gedankliche Weite. Hier fliegen die Gedanken in Ruhe weiter als anderswo; hier atmet das Herz tief durch.“ Werner Josten „Schon die zweite Denkwoche für mich! Wieder war es ein ganz einmaliges Erlebnis.“ Bettina Storz „Eine wunderbare Balance von Schönheit und geistiger Anstrengung von Ästhetik und Exerzitium, ein Ort des Gleichgewichtes.“ Julian Nida-Rümelin Gründerin und Inhaberin von ad fontes ist Elke Jeanrond-Premauer, die lange Jahre als Journalistin und Dokumentarfilmerin gearbeitet hat, zuletzt als Abteilungsleiterin beim Bayerischen Rundfunk. Daneben hat sie sich in großem Umfang in kulturellen und sozialen Initiativen engagiert, zum Beispiel in der Lichterkette München. Sie hat zusätzlichen kostenlosen Unterricht für sozial schwache Hauptschüler organisiert und fördert in Kulturvereinen die schönen Künste durch Lesungen, Konzerte und Benefizabende. „Die richtige Mischung aus Wertschätzung, repräsentativer Gastlichkeit und geistiger Nahrung sorgt dafür, dass sich Menschen wohl fühlen.“ Außerdem gründete sie in diesem Jahr den ad fontes europaclub e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und die Völkerverständigung zu pflegen, damit Europa gelingen kann. Chateau d’Orion liegt im Südwesten Frankreichs zwischen Biarritz und Pau, dem St. Moritz der Pyrenäen, von dem Kurt Tucholsky in seinem Pyrenäentagebuch berichtete: „Von der Terrasse der Place Royal in Pau über die Ebene zu sehen – die Gebirgskette der Pyrenäen: das ist wie eine Symphonie in A-Dur.“ Hier treffen Berge und Wasser aufeinander, Pilger und andere Grenzgänger zwischen Frankreich und Spanien, Wellenreiter und Sinnsucher. In der hügeligen Landschaft sind das Wildschwein und der Jurançon zu Hause, mit dem „der gute König“ Frankreichs, Henri IV., getauft wurde. Ein großer Teil von Château d’Orion stammt aus dem 18. Jahrhundert. Von seinen wechselnden Besitzern wurde es im Laufe der Jahre immer wieder stilvoll verändert. Es ist ein typisches französisches Landschloss, das einst den kleinen Weiler Orion versorgte. Seine Ausstattung aus mehreren Jahrhunderten birgt Geschichten und Geheimnisse, die das Château dem neugierigen Besucher in Möbeln, Briefen, Visitenkarten, Bildern, Kleidern und Kostümen preisgibt. Das Schloss hat vieles erlebt und wurde zur Begegnungsstätte von Persönlichkeiten, die sich etwas zu erzählen hatten und selbst Geschichte schrieben wie etwa die Brüder Reclus. Es war der Chirurg Paul Reclus, der Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris für Aufsehen sorgte, als er mit Kokain als Anästhesiemittel experimentierte. Seiner schönen Tochter Madeleine Reclus widmete Hénri de Regnier, der Dichter und Freund André Gides, ein eigenes Sonett, in dem es heißt: „Ich liebe ihr Haus, das den Namen eines Sterns trägt, den ihre Augen erhellen…“ Armand Reclus war als Ingenieur am Bau des Panamakanals beteiligt, und Elysée Reclus, ein namhafter Geograf, ging als einer der bekanntesten Anarchisten Frankreichs in die Geschichte ein. Von all diesen Leben erzählt das Château d’Orion. Die letzte Besitzerin Marguerite Labbé, Tochter des ehemaligen Erziehungsministers Léon Bérard und Witwe von Jean Labbé, einem Enkel Paul Reclus’, lebt noch heute in Château d’Orion. Léon Bérard setzte sich für den Vorrang des Geistes und die Würde der Kultur mit allem Nachdruck ein, „damit sich die geistigen Kräfte entfalten können, damit Friede und Gerechtigkeit in den Beziehungen der Völker eintritt“. An die Tradition dieser Haltung möchten die Denkwochen anknüpfen. Die individuell und stilvoll ausgestatteten Zimmer im Château d’Orion bewahren das Flair der vergangenen Zeiten und verwöhnen mit einem modernen Komfort für gehobene Ansprüche. Die Küche folgt mittags der Leichtigkeit vielfältiger Aromen des Béarn und am Abend der Idee des geselligen Gastmahls. Gerne kochen wir für Sie, wenn gewünscht, auch vegetarisch. Massage, Yoga, Degustation von Wein, Champagner, Käse oder Schokolade, – in wenigen Kilometern: Golf, Reiten, Begegnung mit einem Parfumhersteller, mit einem Lachsfischer Thermalbad, Casino, Einblick in die Herstellung von Teegebäck, Mountainbiking, Flug über die Pyrenäen, Rafting, Sternenbeobachtung auf dem Pic du Midi Um den Schatz zu heben, haben Sie vielfältige Möglichkeiten anzureisen. Sie lassen sich Zeit und kommen über einen gut gewählten Zwischenstopp in Frankreichs schönen Herbergen mit dem Auto ins Béarn. Oder Sie fliegen nach Pau oder Biarritz, von wo wir Sie mit einem Shuttle-Service nach Château d’Orion bringen. Oder Sie nehmen den (Nacht-)Zug bis Paris und kommen von dort mit dem TGV über Bordeaux nach Orthez. Auch dort holen wir Sie mit dem Wagen ab.Gerne überlegen wir mit Ihnen Ihren persönlichen Weg nach Château d’Orion. Wer gerne mobil sein möchte, dem empfehlen wir ein Mietauto zu buchen..